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Das Frankfurter Ensemble „Sound of Spirit“ (von links): Mikhail Ashkinazi (Klavier), Raquel Rivera Novillo (Violoncello und Percussion), Karl-Heinz Krause (Gesang), Mayumi Nakano (Gesang und Percussion) und Sabine Rupp, (Gesang und Gitarre)

Foto: Rasmus Bertram

 

Konzert des Frankfurter Ensembles „Sound of Spirit“ am 13. September in der Auferstehungskirche

An einem sonnig-warmen Spätsommersonntag sich unter einen violetten Mond in die Krifteler Auferstehungskirche zu begeben – das ist schon etwas Ungewöhnliches.

Und so waren sie denn zahlreich gekommen: Gemeindemitglieder, Musikfreunde und Neugierige, um den Tönen des Ensembles „Sound of Spirit“ zu lauschen. Es sangen Mayumi Nakano, Karl-Heinz Krause und Sabine Rupp, die auch Gitarre spielte, Raquel Rivera Novillo spielte Violoncello und begleitete mit Percussion, Mikhail Ashkinazi brillierte am Klavier. Das Ensemble, so international wie seine Lieder, nahm uns mit auf eine Reise durch Zeit und Raum, denn das Programm umfasste Lieder der schottischen und irischen Tradition und Mystik, bedeutende Filmmusik aus Japan und Amerika, von mittelalterlichen Klängen und Texten inspirierte Balladen sowie Gospel und Spirituals. Gleich zum Auftakt erklang das titelgebende „Under a Violet Moon“ von Blackmore’s Night. Das Publikum ging begeistert mit und sparte nicht mit dem verdienten Applaus.

Ach ja, und eigentlich sollte dieser Text mal ohne „Corona“ auskommen, aber die besonderen Bedingungen – Anmeldung, Platzvergabe, Abstand, Maskentragen und der Wegfall der geselligkeitsfreundlichen Pause – können nicht einfach unterschlagen werden. Man erträgt ja mittlerweile so manche Einschränkung.

Einen besonders herzlichen Dank an alle, die diesen lang entbehrten Kunstgenuss einem verkleinerten Publikum durch ihren vergrößerten Einsatz möglich gemacht haben!

Edith Volp